Toegankelijkheid

vlag Duitslandvlag GB

 

 

Die Straßenbahn

 

Die Straßenbahngleise wurden ebenfalls von Grolloo gebaut. Die (E.D.S.) Straßenbahn (Eerste Drentsche Stoomtrammaatschappij) tuckerte mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h durch die Straßen von Drenthe. Die Haltestelle in Grolloo befand sich auf dem Dorfplatz gegenüber der Merk zwischen Hofsteenge und Gerrie, wo damals der Bäcker Luinge wohnte. Die Weiche befand sich mitten auf dem ehemaligen Schulhof. In Grolloo war es auch möglich, Waggons auf ein totes Gleis zu stellen. In Richtung Schoonloo verlaufen die Schienen rechts entlang der Hauptstraße und von Grolloo nach Amen zur „'t oal molkerei“ entlang und genau zwischen den Bauernhöfen Amerweg 19 und 21 und dann immer auf der rechten Straßenseite in Richtung Amen. Die Gleise sind hier noch zu finden, allerdings sind die Schienen kaputt. Die ersten Busse kamen Anfang der 1920er Jahre auf den Markt. Viele Straßenbahnlinien wurden aufgelöst, aber in Grolloo brachte die Straßenbahn immer noch Kohle, die dann an der Haltestelle aus den Güterwaggons entnommen werden konnte. Die letzte Straßenbahn fuhr am 3. März 1947 und Busse und Lastwagen übernahmen den Betrieb.

 

 

 

kog-6-stoomtram-001

Die Straßenbahn unterwegs.

Die folgende Zeichnung wurde für die aufgestellten Denkmäler „Stücke symbolischer Schienen“ an den Ecken erstellt, die durch den Bau von Straßen und den Verlauf der Schienen entstanden sind. Diese Zeichnung ist auf den angebrachten Plaketten zu finden

 

tekening trambaan door Grolloo.

 

Monument tramlijn

 

 

 

Von "Kijk op Grolloo":

Die wichtige Straßenbahnverbindung Assen-Coevorden wurde am 3. Juni 1918 mit M. de Jonge und B. Leyssenaar als Schaffnern und G. Engels als Ingenieur eröffnet.

Auch Grolloo nutzte diese Verbindung dankbar für den Personen-, Vieh- und Gütertransport. Beispielsweise herrschte während der Tage rund um den Rolder-Markt reges Treiben, da an der Weiche in Grolloo häufig Be- und Entladungen stattfanden. Das Brot von Bäcker Jan Luinge wurde in Kisten mit der Straßenbahn zum Ladenbesitzer Ratering in Ekehaar transportiert.

Damals kostete eine einfache Fahrt nach Assen-Coevorden 1,95 f1 in der ersten Klasse und 1,35 f1 in der zweiten Klasse. Allein für die Strecke Assen-Grolloo-Schoonoord wurde f 0,50 gefordert. Stückgüter bis zu einem Gewicht von 5 kg. kostet 10 Cent pro Sendung. Der Transport von Pferden über eine Distanz von 25 km. Kosten f 1,00, Kühe f 0,75 und Kälber und Schweine f 0,40.

Um 1930 kamen auf dieser Linie die ersten Busse zum Einsatz, was für die Straßenbahn natürlich einen großen Verlust bedeutete.

Während sich die Straßenbahn durch die Dörfer schlängelte, forderte sie leider viele Opfer. Die letzte Fahrt der Straßenbahn fand 1947 mit den Herren Leyssenaar und Engels statt. Auf vielen Fotos des alten Grolloo ist das Straßenbahngleis noch deutlich zu erkennen. Von der Straßenbahn selbst sind weniger Fotos verfügbar.

 

De tram onderweg.

De tram onderweg.

 


Die EDS-Dampfstraßenbahn fuhr ab etwa 1918 durch Grolloo. Die letzte Straßenbahn fuhr 1947.

 

 

Straßenbahnplan 15. Dezember 1905 (zum Vergrößern auf das Bild klicken)tramplan 15 december 1905 (klik op het plaatje voor een vergroting)

 



Nachfolgend finden Sie eine Sammlung von Zeitungsartikeln:

 

19060124-krant-DAC-Straßenbahn

19060124-krant-DAC-tram.jpg

 

 

Herr Herausgeber!

Als Antwort auf Ihr „Lament“ möchte ich etwas in der Mitte sagen. Es gibt einen mehr oder weniger verdeckten Vorwurf an unsere Bewohner, sie hätten zu wenig auf der Liste für eine Dampfstraßenbahn eingetragen.

Und jetzt möchte ich auf zwei Umstände hinweisen, die zweifellos sehr einflussreich waren. Erstens darauf, dass etwa die Hälfte der hier ansässigen Höfe von Pächtern betrieben werden, während die Eigentümer überwiegend anderswo wohnen. Es ist verständlich, dass die Meiers kein finanzielles Interesse an einer Dampfstraßenbahn haben, da diese ihnen Vorteile bietet, die sie in Form eines höheren Mietwerts bezahlen müssen. Und die mehrfach aufgeforderten Eigentümer, bei der Verbesserung der Verkehrswege für unser Dorf mitzuwirken, verweigern dies entweder, oder sie lassen sich immer wieder nicht einmal zu einer Antwort herab. Insofern können wir noch nicht sagen: „Es dämmert im Osten!“

Zweitens darf nicht vergessen werden, dass fast alle Einwohner noch finanzielle Verpflichtungen im Hinblick auf den Straßenplan Westerbork – Rolde haben, für den ein beträchtlicher Betrag unterzeichnet wurde. Dabei handelt es sich nicht um Beträge einer Aktien-Dampfstraßenbahn, sondern um Beträge, von denen man nicht direkt wieder Zinsen sieht. Nun hatte dieser Straßenbauplan bei einem eventuell akzeptierten und abgesicherten Straßenbahnbau sicherlich keine Aussicht auf Erfolg, er wird aber wohl früher fertig werden. Auf jeden Fall steht fest, dass die Zeichnung einer Autobahn der Übernahme von Anteilen für einen Straßenbahnplan im Wege stand. Inwieweit auch die Größe der Anteile (oder Hälften) einen Einfluss hatte, möchte ich offen lassen. Werde ich hier mit den finanziellen Ergebnissen des Straßenbahnplans zufrieden sein? Überhaupt nicht, Herr Doktor. ! Ein paar Mal habe ich mich geärgert, als ich die Liste vorgestellt habe, weil die Leute einfach die Zusammenarbeit verweigerten und es aus finanziellen Gründen möglich war. Zum Glück eine Ausnahme. Ich bin auch der festen Überzeugung, dass man immer noch zu viel übersieht, dass man aufgrund des gestiegenen Wertes des Grundstücks seinen Anteil ggf. mit Zinsen zurückbekommt.

Wo die Leute hier heutzutage nur 10 bis 15 Gulden für eine H.A. bezahlen. Gute Heideflächen, die für den Anbau geeignet sind, können auf guten Straßen leicht 80 bis 100 Gulden dafür erhalten. Wie viele tausend Gulden würde das große Feld zwischen Assen und Schoonoord durch den Bau einer Straßenbahn nicht an Wert gewinnen!

Abschließend, m.d.r., hoffen wir, dass Ihre Kommentare und meine „Klage“ und mein weiteres Schreiben dennoch dazu führen, dass diejenigen, die den Straßenbahnplan noch unterstützen können, es immer noch tun; Die Gelegenheit wird sich sicherlich bei einem nächsten Treffen der Dorfbewohner bieten.

Danke fürs Schreiben,

Dein Bote.

--------------------------------

 

 

19051017-Zeitung-NieuwsvdDag-Straßenbahn

19051017 krant NieuwsvdDag tram

 

Nachrichten des Tages 17. Oktober 1905

 

19271103-krant-NvhN-tram

 

Nieuwsblad van het Noorden 3 november 1927

 

19290923-krant-Nieuw-Tilburgsche-Courant-tram

 

Neuer Tilburgsche Courant 23. September 1929

 

19290926-krant-Telegraaf-tram

 

De Telegraaf 26 september 1929

 

19290926 krant Telegraaf tram

 

 

19330421 Zeitung NvhN Straßenbahnunfall Ekehaar

19330421 krant NvhN tramongeluk Ekehaar

 

 

19330421 Zeitung Leeuwarder Courant Straßenbahn

19330421 krant Leeuwarder Courant tram

 

Nieuwsblad van het Noorden 24. Dezember 1940

 

19401224 krant NvhN tram